Aufgefahren gen Himmel, zu sitzen zur Rechten Seines allmächtigen Vaters

Wir bekennen auch, dass er aufgefahren ist über alle Himmel, Eph.4; Apg.7, und sich gesetzt hat zur Rechten der Kraft, Macht, Gewalt, Herrlichkeit und Klarheit des Vaters, welche das Wort von ihm hatte, Joh.17, ehe denn der Welt Grund gelegt ward, aber sich derselbigen entäußert, sie abgelegt und verlassen, da er in einer armen niedrigen und knechtischen Gestalt in die Welt kam, wie Paulus sagt, Phil.2: Er hat es nicht für ein Raub geachtet GOTT gleich zu sein, sondern hat sich selbst entäußert und die Form und die Gestalt eines Knechtes an sich genommen und ist worden als ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden. Als er aber sein Amt ausgerichtet und vollendet hatte, sprach er, Joh.17: Verkläre mich nun wiederum, du Vater, mit der Klarheit, die ich vor dir hatte, ehe denn die Welt gegründet war. Denn wie sich das Wort der Herrlichkeit und Klarheit entäußert hat, Joh.1, und ward vermenschet und nahm menschliche Natur an sich, Luk.2; Hebr.2, so ist doch dieselbe menschliche Art und Natur ihrer Schwachheit wieder abgestorben und lebt und regiert nun in der Kraft GOTTES von Ewigkeit zu Ewigkeit. Also hat er vom Vater Gewalt, Macht und Erbrecht überkommen, Joh.5, dass wie der Vater das ewige Leben in ihm selber hat, also auch der Sohn diesen in ihm selber habe, und es auch geben und mitteilen möge, welchen er wolle, das ist, allen denen, die an seinen Namen glauben, wie auch geschrieben steht, Joh.6: Das ist der Wille de Vaters, der mich gesandt hat, dass wer den Sohn sieht und glaubet an ihn, nicht verloren werde, sondern das ewige Leben habe. Dieweil er sich zu der Rechten der Kraft Gottes gesetzt hat, Hebr.5, und unsere Schwachheiten wohl weiß und kennt, als der auch selbst (jedoch ohne die Sünde) in aller Maße und Weise versucht sei,1.Tim.2, ist er unser Mittler, Fürsprecher und Versöhner geworden, uns beim Vater zu vertreten, wie Johannes zeuget, 1.Joh.2: Wir haben einen Fürsprecher bei GOTT, JESUM CHRISTUM, der gerecht ist; und derselbige ist die Versöhnung unserer Sünden, nicht aber allein für die unsrigen, sondern auch für die der ganzen Welt. Das ist nun unser Trost, Hoffnung und Sicherheit, der wir uns in aller Trübsal und Elend trösten, 1.Kor.15, dieweil wir wissen, dass wir nicht allein in dieser Welt auf Christum hoffen.

Weiter: Von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten

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