Beschluss des Büchleins

Also haben wir aus  Gottes Gnaden (von Punkten, so im diesem Land am meisten beragt werden) die Wahrheit hervorgebracht, erstens wie Gott ein abgesondert Volk haben will, 2.Kor.6; 1.Petr.1, das da heilig und unsträflich und unbefleckt und weder Runzel noch flecken habe, Phil.2; Eph.5, und wie Gott die Frommen von den Bösen scheide und sondere, 1.Mos.4, und auch am Ende tun wird, Matth.25; 5.Mos.28, und was für Verheißung beide, die Frommen und Bösen vom Herrn haben; auch vom Haus Gottes, wie das solle erbauet werden, 1.Petr.2, und was er für Boten sendet, die es bauen sollen, 1.Kor.3; Jer.23, auf das keiner selbst laufe, sondern auch von Gott, wie Aaron erwählet sei, 2.Mos.28; 4.Mos.17; Hebr.5, dem Herrn sein Volk zu sammeln, mit welchen er auch den Bund seiner Gnaden aufrichtet, Psalm 50; Jer.31; Matth.28; Mark.16; Hebr.8, und was es für ein Bund sei, 1.Mos.17; 1.Petr.3, was wir darinnen handeln und empfangen, daraus offenbar wird, wer ihn empfangen soll, Röm.6; Apg.2; Luk.7; 1.Kor.11. Desgleichen vom Abendmahl und vom Schwören, daraus jeder erlernen mag, was recht sei, auch ist gesagt, Matth.5; Röm.13, von der Obrigkeit und ihrem verordneten Dienst, unsers Erachtens genugsam erwiesen, wozu sie Gott brauche, Jes.10; Jes.43; Röm.13; 1.Petr.2, und wie weit sie Gottes Diener und was ihr Amt sei.

Dabei ist auch gesagt von der gebührenden Zugehör oder verordneten Steuer ihres Amtes, Röm.13; Matth.22; Mark.2; Luk.20, wie weit sie zu geben und nicht zu geben ist, Luk.9, und das aufs kürzeste, so wir  haben mögen hervorbringen, zum Trost den Frommen, und zu einem Zeugnis über die Unfrommen, 2.Kor.1; Matth.10; Mark.6; Luk.9 und 10. Und damit wollen wir jedermann gewarnt haben, dass sie der Wahrheit nicht mutwillig widerstreiten und erfunden werden, als die wider Gott fechten, Apg.5; Sir.7, und nicht zwei Sünden zusammenbinden, denn er um die eine nicht ungestraft bleiben wird, oder sich fremder Sünden teilhaftig mache, 1.Tim.5. So es aber jemand tun wird, der wisse, das es ihm doch schwer sein wird, wider den Stachel zu löcken, Apg.9; Hiob 42 und ein Streit, den er nicht wird ausführen mögen, denn das Wort Christi (Matth.25: Was ihr den Meinen getan habt, das habt ihr mir selber getan) wird nicht fehlen, und Gott der Herr, der es verheißen hat, wird nicht lügen, 5.Mos.32; Joel3; Matth.23, das er das Blut seiner Heiligen ersuchen wolle, Offb.22; wird sich darüber der Besudelte weiter besudeln, der trage sein Urteil, der Richter ist Gott. Wer Ohren hat zu hören, der höre, Matth.13; Offb.2 und 3.

Also haben wir Bericht gegeben mit genugsamen Grund der Wahrheit über die Punkte und Artikel, so im Land zu Hessen am meisten befragt werden. Gott der Allmächtige wolle uns und allen seinen erwählten Kindlein geben, wie wir uns durch seine Christum vorgenommen haben,  und angefangen in seiner Wahrheit zu wandeln, dass wir darinnen fortfahren, bleiben und beharren mögen bis ans Ende, seinem heiligen Namens zum ewigen Preis, und uns keine Trübsal noch Tyrannei der Gewalt oder einigerlei List der falschberühmten Prediger davon abschrecken noch bewegen lassen, au dass wir heilig und unbefleckt auf den Tag seiner Zukunft mit allen Heiligen mit Freuden vor ihm erscheinen und die Verheißung in Christo empfangen mögen. Amen, ja Amen.

Weiter: Die Danksagung

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