Die Fußwaschung

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Die Taufe, das Abendmahl und die Fußwaschung haben fol­gende Aspekte gemeinsam:

  1. Alle drei wurden vom Herrn angeordnet
  2. Alle drei hat der Herr selbst getan
  3. Alle drei weisen auf das Werk der Gnade in Christus, Sein Kreuz und die reinigende Kraft Seines Blutes hin.

Darum ist die Fußwaschung ebenso ein Gebot des Herrn, wie das Abendmahl oder die Taufe. So wurde sie von Beginn der Kirchengeschichte an praktiziert, aber über die Jahr­hun­derte oft nur halbherzig durchgeführt und oft aufgegeben.

Es ist einfach, sich auf den Inhalt zu konzentrieren und sich damit zu begnügen, dass man die Lektion verstanden hätte. Der Herr aber will, dass wir es buchstäblich tun. Viele emp­finden es als unangenehm, das, was sie im Herzen zwar zu glauben bekennen, dann auch wirklich leiblich, körperlich zu tun. Viele schieben deshalb die Taufe auf, und noch viel mehr scheuen sich, vor den Geschwistern auf die Knie zu gehen, um ihre Füße zu waschen, bzw. andere ihre Füße waschen zu lassen. Diese Scheu ist natürlich, und auch der Apostel Petrus wehrte sich anfangs. Die Antwort des Herrn überzeugte ihn schließlich: „Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir.“ (Joh 13,8). So wie ihn diese Aussage überraschte und aufrüttelte, sollte sie auch uns bewegen, nach­zumachen was der Herr uns vormachte. Es liegt eine Verheißung darin: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!“ (Joh 13,17)

(Text aus dem Gebetbuch „WEGBEGLEITER“)

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