Glaubensgrundsätze

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Neben dem Apostolischen Glaubensbekenntnis, das uns mit allen Christen vereint, die es auch dem Wortlaut gemäß glauben, sind uns zwei Bekenntnistexte der Täuferbewegung sehr wertvoll, die wesentliche Aspekte des Glaubensverständnisses und der Gemeindepraxis darlegen:

Die Artikel von Schleitheim 1527

Das Dordrechter Bekenntnis 1632

An diesen finden wir nichts Unbiblisches. Sie fassen auf gesunde Weise zusammen, was wir von Gott, dem Vater, Seinem Sohn Jesus Christus, dem heiligen Geist, der Sünde, dem Kreuz Jesu und Seiner Auferstehung zur Vergebung unserer Sünden wissen, glauben und bekennen sollen.

Auch, was die Besserung des Lebens betrifft, das Leben in der Gemeinde, die Dienste, die Taufe, das Abendmahl, die Fußwaschung, die Ehe bis hin zur Auferstehung und Erwartung des Herrn, sind deren Aussagen klar und verbindlich.

Die herausforderndsten Teile darin betreffen unser Verhältnis zur Welt, der Verzicht auf Gewalt und Gegenwehr sowie die Ablehnug aller Eide, wie der Herr in der Bergpredigt unmissverständlich gelehrt hat.

Ein weiteres, sehr umfangreiches Bekenntnis, wollen wir ebenfalls empfehlen: „Riedemanns Rechenschaft“, die Bekenntnisgrundlage der Hutterischen Brüder:

Rechenschaft unserer Religion, Lehre und Glaubens (1540/41)

Auf Basis der Heiligen Schrift und den Vorarbeiten der Brüder, die diese im selben Geist studierten, haben wir auch für unsere Gemeinde eine Ordnung verfasst, die unserem gemeinsamen Glaubensleben Orientierung und Leitlinie bietet:

Ordnung der christlichen Hausgemeinde Wien Donaustadt

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