Falkenstein – Hutterermuseum

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Der Überfall kaiserlicher Truppen auf den Bruderhof in Steinebrunn und die darauffolgende Gefangenschaft auf der Burg Falkenstein wird im holländischen Märtyrerspiegel in berührender Weise nacherzählt (siehe hier).

Am Ort des Geschehens, unmittelbar neben den als Gefängis genützten Höhlen auf dem Burgberg hat der Hutterische Geschichtsverein ein Museum errichtet, dessen Hauptattraktion der Nachbau eines Galeerenrumpfes ist, da die gefangenen Brüder als Galeerensklaven verkauft werden hätten sollen. In Triest gelang ihnen jedoch die Flucht, sodass die meisten wieder heim zu ihren Familien kamen. Nicht nur dieses „Happy End“ ist erstaunlich; in der Gefangenschaft entstanden eine Reihe an Liedern (die sog. Falkensteiner Lieder), welche die Nachfahren der Hutterer noch heute singen und in diesem Museum vorgestellt werden. Auch eine Reihe an Briefen aus dieser Zeit ist erhalten geblieben, die einen bewegenden Einblick in die Lage der Gefangenen geben.

Ein Beispiel ist dieser Brief Hans Amons an die gefangenen Brüder auf Falkenstein:

Die Ruine ist von April bis Oktober geöffnet.
(Marktgemeinde Falkenstein)

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