Luther und die Gnade

Luther Tafel i Augsburg

Sola Gratia – Allein aus Gnade lautet einer der Grundsätze der Reformation. Auf diesem Grundsatz basiert Luthers Rechtfertigungslehre. Um zu zeigen, wie sehr er das Thema und Christus selbst dabei missverstanden hat, dient die folgende Gegenüberstellung. Der Ausgangstext ist die Einleitung zu einem Kommentar Luthers zum Galaterbrief. So sehr seine Reformation eine Rückbesinnung auf die Bibel ermöglichte, so weit ist seine Gnadenlehre jedoch von derselben Heiligen Schrift entfernt:

Luther sagt:

Die Bibel sagt:

Luther meint, dass die Taufe keinen Glauben (beim Täufling) erfordere, weil er das Wesen der Gnade als frei von jeglichem Beitrag unsererseits sieht.

„Denn so lehren die Wiedertäufer: Die Taufe ist nichts, wenn die Person nicht gläubig sein sollte. Aus dieser Grundlage (principio = Obersatze) (wie man es nennt) folgt mit Notwendigkeit, daß alle Werke Gottes nichts sind, wenn der Mensch nicht gut ist. Die Taufe aber ist das Werk Gottes, doch der böse Mensch macht, daß sie nicht das Werk Gottes sei.“

Ausführliche Erklärung der Epistel an die Galater (Auszüge)  (Alle Zitate, wo nicht anders angeführt, entstammen diesem Text)

Die Bibel sieht bei der Errettung die Gnade nicht unabhängig vom Glauben:

Mk 16,16: Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“

„Allein aus Gnaden“ ist nicht schriftgemäß, denn die Gnade muss im Glauben ergriffen werden. Die rettende Gnade wirkt nicht ohne den Glauben.

1.Tim 6,12: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“

 

Luthers Gnadenlehre resultiert in einer Gerechtigkeit, die völlig losgelöst von unserem Tun ist (= Monergismus):

„Paulus will die Lehre vom Glauben, von der Gnade, von der Vergebung der Sünden oder der christlichen Gerechtigkeit so befestigen, daß wir die völlige Erkenntnis und den gewissen Unterschied zwischen der christlichen Gerechtigkeit und allen anderen Gerechtigkeiten haben. […]

Diese aber, nämlich des Glaubens Gerechtigkeit, ist die allerköstlichste, welche Gott uns um Christi willen ohne unsere Werke zurechnet, ist auch nicht eine weltliche, noch eine ceremoniale, noch eine Gerechtigkeit aus dem göttlichen Gesetze, hat auch nicht mit unseren Werken zu schaffen, sondern ist völlig verschieden, das heißt, eine nur leidende Gerechtigkeit. […] Denn dabei wirken wir nichts, haben auch nichts, das wir Gotte gäben, sondern empfangen nur, und leiden, daß ein anderer, nämlich Gott, in uns wirke. Deshalb kann man diese Gerechtigkeit des Glaubens oder die christliche Gerechtigkeit wohl eine leidende Gerechtigkeit nennen.“

 

 

Die Bibel lehrt jedoch das Zusammenwirken der Gnade Gottes und unseres Tuns (Synergie):

Phil 2,12-16 : „Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern; denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr unsträflich und lauter seid, […] mir zum Ruhm am Tag des Christus, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.“

Paulus legt Wert darauf, dass die Christen gehorsam leben, damit die Frucht seiner Arbeit bleibt und seine Mission nicht vergeblich war. Gott bzw. der Heilige Geist gehorcht nicht statt uns, aber bewirkt das Wollen und das Vollbringen. Das Tun, das Verwirklichen, das Gehorchen bleibt unsere Verantwortung.

Die Gnade Gottes ist eine befähigende Gnade, keine entmündigende!

Nach Luther ist auch das gute Gewissen vor Gott losgelöst von unseren Werken:

„Darum ist die höchste Kunst und Weisheit der Christen, daß sie das Gesetz nicht wissen, die Werke und die ganze tätige Gerechtigkeit nicht kennen, besonders wenn das Gewissen mit dem Gerichte Gottes ringt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bibel lehrt uns aber, uns durch unseren Wandel eines guten Gewissens zu befleißigen:

Apg 23,1: „Da sah Paulus den Hohen Rat eindringlich an und sprach: Ihr Männer und Brüder, ich habe mein Leben mit allem guten Gewissen vor Gott geführt bis zu diesem Tag.“

Apg 24,14-16: „Das bekenne ich dir aber, daß ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter auf diese Weise diene, daß ich an alles glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht; und ich habe die Hoffnung zu Gott, auf die auch sie selbst warten, daß es eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten. Daher übe ich mich darin, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen.“

Lebensführung hat mit Werken zu tun, besonders, da diese auch von Menschen beurteilt wird. Das gute Gewissen des Paulus ist also nicht darauf gegründet, was Christus in ihm tut, sondern, dass er tatsächlich ein unsträfliches Leben führt. Noch deutlicher:

Heb 13,18: „Betet für uns! Denn wir vertrauen darauf, daß wir ein gutes Gewissen haben, da wir in jeder Hinsicht bestrebt sind, einen ehrbaren Lebenswandel zu führen.

Das gute Gewissen beruht (!) auf einem ehrbaren Lebenswandel.

Luther kann sogar so verstanden werden, dass wir aufgrund der Gnade wie Gesetzlose leben sollen:

„Es ist aber eine wunderliche und vor der Welt unerhörte Sache, daß man die Christen lehre, daß sie lernen sollen, das Gesetz nicht zu kennen, und daß sie so vor Gott leben sollen, als ob ganz und gar kein Gesetz wäre. Denn wenn du das Gesetz nicht unbeachtet läßt, und in deinem Herzen fest darauf bestehst, daß kein Gesetz und kein Zorn Gottes da sei, sondern lauter Gnade und Barmherzigkeit um Christi willen, so kannst du nicht selig werden. […]

Wer da lehrt, daß die Menschen durch das Gesetz vor Gott gerechtfertigt werden, der überschreitet die Grenzen des Gesetzes und vermengt diese beiden Gerechtigkeiten, die tätige und die leidende, und ist ein schlechter Dialecticus, weil er nicht recht teilt.“

 

 

 

Unser Herr Jesus hat das ganz anders gelehrt:

Mat 5,19-20: „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!“

Der vom Reformator hoch geschätze Paulus schreibt gar:

Röm 2,13: „denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.“

Dazu ist uns auch der Heilige Geist gegeben worden:

Röm 8,4: damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“

Luther gibt zu verstehen, dass Christen gar nicht mehr sündigen und vom Gewissen gebissen werden:

„Thun wir also nichts, wirken wir nichts, diese Gerechtigkeit zu erlangen? Ich antworte: Nichts; denn diese Gerechtigkeit ist, daß man ganz und gar nichts tue, nichts höre, nichts wisse vom Gesetz oder von Werken, sondern allein dies wisse und glaube, daß Christus zum Vater gegangen sei und hinfort nicht mehr gesehen wird; daß er sitze im Himmel zur Rechten des Vaters, nicht als ein Richter, sondern „uns gemacht von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung“ [1 Kor. 1, 30.], kurz, daß er unser Hoherpriester sei, der uns vertritt und über uns und in uns regiert durch die Gnade. Da sieht man keine Sünde, empfindet keinen Schrecken, kein Beißen des Gewissens. In diese himmlische Gerechtigkeit kann keine Sünde hineinkommen, denn da ist kein Gesetz. „Wo aber das Gesetz nicht ist, das ist auch keine Übertretung“ [Röm. 4, 15.]. Da also hier die Sünde keine Statt findet, so ist auch sicherlich keine Gewissensangst da, kein Schrecken, keine Traurigkeit. Deshalb sagt Johannes [1 Ep. 3, 9.]: „Wer aus Gott geboren ist, der kann nicht sündigen.““

 

 

 

 

Die Bibel lehrt uns, sorgfältig unsere Sünden vor Gott zu bereinigen:

Mat 6,12-13: „Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen.“

1.Joh 1,8-9: „Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

1.Joh 2,3-5: „Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden.“

1.Joh 3,18-19: „Meine Kinder, laßt uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! Und daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsere Herzen vor Ihm stillen.

Unsere Herzen stillen, bedeutet, das „beißende Gewissen“ bereinigen. Das geschieht durch einen in der Liebe tätigen Glauben (durch Werke).

Luther verharrt irdisch im „alten Adam“ und tröstet sich damit über die Sünden hinweg; die Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde finde erst in der Auferstehung statt:

Wiewohl ich ein Sünder am Gesetz bin und es mir mangelt an der Gerechtigkeit des Gesetzes, so verzweifle ich darum doch nicht, darum muß ich nicht sterben, denn Christus lebt, welcher meine Gerechtigkeit und mein ewiges und himmlisches Leben ist. In dieser Gerechtigkeit und in diesem Leben habe ich keine Sünde, kein [böses] Gewissens, keinen Tod. Ich bin zwar ein Sünder, was das gegenwärtige Leben und keine Gerechtigkeit anbetrifft, als ein Kind Adams, wo mich das Gesetz anklagt, der Tod herrscht und mich endlich verschlingen wird; aber über dieses Leben habe ich eine andere Gerechtigkeit, ein anderes Leben, welches ist Christus, der Sohn Gottes, der von Sünde und Tod nichts weiß, sondern die Gerechtigkeit und das ewige Leben ist, um dessentwillen auch dieser mein Leib, nachdem er gestorben und zu Asche geworden ist, wieder auferweckt und von der Knechtschaft des Gesetzes und der Sünde befreit und zugleich mit dem Geiste geheiligt werden wird.“

 

 

Der Herr Jesus und auch Paulus lehren, dass wir durch die Gnade in diesem Leben bereits frei von der Knechtschaft der Sünde werden:

Joh 8,34-36: „Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

Röm 8,9-14: „Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben! Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“

Nach Luther ist es der Teufel, der sich des Gesetzes bedient, um die Gewissen zu verunsichern:

„Denn der Teufel pflegt uns in der Trübsal und im Kampfe des Gewissens durch das Gesetz zu schrecken, und uns unser böses Gewissen über die Sünde vorzuhalten, unseren äußerst schändlichen Lebenswandel, den Zorn und das Gericht Gottes, die Hölle und den ewigen Tod, damit er uns so in Verzweiflung stürze, uns sich untertänig mache und von Christo abziehe.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bibel lehrt, dass es das Werk des Heiligen Geistes ist, uns durch das Wort zu überführen:

Joh 16,8: „Und wenn jener [der Heilige Geist] kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.“

2.Tim 3.16: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“

Selbst Paulus redete vom Gericht Gottes, um uns zur Heiligung anzuspornen:

2.Kor 5,9-11: „Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, daß wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. In dem Bewußtsein, daß der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen.“

Der Teufel wird hingegen alles tun, um uns zu schmeicheln und unser Gewissen abgestumpft zu halten!

Luther lässt die Worte Jesu wie Worte des Teufels erscheinen:

Er[der Teufel] pflegt uns auch sogar Stellen aus dem Evangelio vorzuhalten, in welchen Christus selbst Werke von uns verlangt, und denen, die sie nicht getan haben, mit klaren Worten die Verdammnis droht.“

 

 

 

 

 

 

 

Der Herr Jesus ist sehr bestimmt in Seiner Lehre:

Mat 7,21-23: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“

Joh 5,28-29: Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“

Es mutet seltsam an, dass Luther solche Worte geradezu als teuflische Verführung für uns Christen betrachtet …

Luthers Schwenk zum Gehorsam basiert auf der Vorstellung, dass dieser der irdischen Sphäre (und damit wieder dem Gesetz) zuzuordnen sei – und deshalb haben diese Werke nichts mit der Gerechtigkeit zu tun:

„Wenn ich diese Gerechtigkeit im Herzen habe, so steige ich vom Himmel hernieder gleichsam als ein Regen, der die Erde befruchtet, das heißt, ich trete hinaus in ein anderes Reich und tue gute Werke, so viel mir nur vorkommen. Wenn ich ein Diener des Wortes bin, so predige ich, tröste die Kleinmütigen, verwalte die Sacramente; bin ich ein Hausvater, so regiere ich mein Haus, mein Gesinde, erziehe meine Kinder zur Gottseligkeit und Ehrbarkeit; bin ich eine obrigkeitliche Person, so richte ich mein Amt aus, welches Gott mir befohlen hat; bin ich ein Knecht, so lasse ich mir die Angelegenheiten meines Herrn treulich befohlen sein. Kurz, ein jeglicher, der da gewiß weiß, daß Christus seine Gerechtigkeit ist, der richtet nicht allein von Herzen und mit Freuden alles wohl aus in seinem Berufe, sondern unterwirft sich auch aus Liebe der Obrigkeit, auch ihren gottlosen Gesetzen, auch allen Lasten und Gefahren dieses Lebens, wenn es die Umstände erfordern, weil er weiß, daß dies Gottes Wille ist und ihm solcher Gehorsam gefällt.“

 

 

Die Bibel lehrt, dass unser Wandel vom Reich Gottes bestimmt ist und nicht von dieser Welt.
Wir begeben uns also nicht in ein anderes Reich – wir leben das Reich Gottes hier und jetzt, als Pilger und Fremdlinge!
Darum ist der Gehorsam gegenüber gottlosen Gesetzen der Obrigkeit Christen nicht möglich.1.Petr 1,14-17: „Als gehorsame Kinder paßt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!« Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.

Apg 5,29: „Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!

Apg 17,1: „Und doch handeln sie alle gegen die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus!“

Joh 17,16-17: Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.“

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