Vom Testament Gottes

Gottes Testament ist ein ewiges Testament, das von Anbeginn bis in Ewigkeit währt und nicht aufhört. Es steht aber darinnen oder ist also getan, dass er unser GOTT und Vater sein will, wir aber sein Volk und lieben Kinder sein sollen, 1.Mo.17; Hes.37; 2.Kor.6; 3.Mos.26:9-13; und dass er durch Christum allen göttlichen Segen geben und allzeit mit allem Guten erfüllen wolle. Dass aber solch Testament Gottes von Anbeginn gewesen ist, ist damit bewiesen, dass GOTT den Menschen in sein Bildnis, und dass ihnen wohl sei und sie kein Gift der Verderbung (Vergänglichkeit) in sich hätten, geschaffen hat. Da aber der Mensch, durch den Rat der Schlange betrogen, darum beraubt war, stand der Ratschluss GOTTES nichts desto weniger fest, und drückte sein Testament, wie es vorhin bei IHM beschlossen war, (da? er unser GOTT, wir aber sein Volk sein sollten) erst deutlich mit solcher Verheißung aus, 1.Mo.1; Weish.1; 1.Mo.3; Heb.6; 2.Kor.6; 1.Petr.2, da er dem Teufel durch des Weibes Same seine Gewalt wieder zu nehmen drohte; daraus wohl zu merken und zu erkennen ist, das GOTT uns von des Teufels Gewalt erlösen und in seine Kindschaft annehmen und wiederbringen wollte, Joh.1; Eph.1. Also hat GOTT sein Testament erstens Adam, danach auch Abraham und seinen Söhnen, diesen aber mit klareren Worten, das selbe verheißen, uns aber durch Christum erlöst, befestigt und durch seinen Tod bestätigt, 1.Mo.3:17 und 28; Hebr.7 und 9. Weil ein Testament nicht fest wird, es geschehe denn der Tod des, der das Testament macht, so hat GOTT seinen Sohn in den Tod gegeben, dass wir durch IHN vom Tod erlöst und seines Testamentes Kinder wären und uns dieses ewiglich fest wäre.

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