Vom Wirt

Auch lassen wir unter uns keinen zu, dass er ein öffentlicher Wirt sei, Bier oder Wein schenke, dieweil alles unzüchtige, ungöttliche und verderbte Wesen dabei geschieht, und alle trunkene und unnützen Buben da zusammenkommen und ihren Mutwillen treiben; denen sie also statt geben,, auftragen und ihre Gotteslästerung anhören müssen. Darum wir nicht glauben, dass es einer, der Gott fürchtet, tun möge, dass er um Geldes willen solche Gotteslästerung anhören, gestatten und sich ihrer Sünden teilhaftig machen solle, 1.Tim.5, denn auch der weise Mann sagt, dass sich ein Wirt der Sünden schwerlich enthalten möge, Sir.26.

Das aber tun wir, und ist auch recht getan: Wenn jemand über Feld kommt, und nicht weiter weiß und kann und zu einem unsrer Brüder einkehret, so nimmt man ihn auf, Hebr.13; 1.Petr.4, und beherberget ihn, dienet ihm und tut ihm Gutes, nach dem er vermag; nicht aber um Geld, sondern frei und umsonst. Also finden wir auch, dass die Heiligen getan haben und gastfrei gewesen sind, 1.Mo.18-19.

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