Von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten

Wir bekennen auch, dass der Vater dem Sohn das Gericht übergeben hat, Joh.5, darum auch, (aber erschrecklich) kommen wird, nämlich mit flammenden Feuer, Rache zu geben über alles gottlose Wesen und Unrecht der Menschen,  2.Thess.1; Röm.2, und zu vergelten Preis und Ehre und unvergängliches Wesen denen, die mit Geduld in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben, Joh.5. Der aber, dem vom Vater Gericht zu halten Gewalt und Macht gegeben ist, spricht also, Joh.8 und 12: Ich richte niemand, das Wort aber, das ich zu euch geredet habe, wird euch richten am jüngsten Tage, welches auch den, der sich ihm von Herzen ergeben hat und sich das Wort in diesem Leben hat richten, regieren und führen lassen, rechtfertigen wird, den aber, der dem Wort hier nicht gehorchet oder gehorsam gewesen ist, wird es verdammen, Mark.16; 2.Thess.1. Darum sagen wir, dass zu der Zeit der letzten Posaune, wenn des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit mit seinen heiligen Engeln vom Himmel, und die Toten aus den Gräbern auferstehen werden, ihm zu begegnen, Joh.5; 1.Thess.4, einen jeglichen sein Urteil gefällt sei, wie die Worte Christi erweisen, da er spricht, Joh.3: Wer nicht glaubet, der ist schon gerichtet; dazu auch die Stelle, da er uns den Ausspruch des letzten Urteils vorhält mit diesen Worten, Matth.25: Wenn des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, mit seinen Engeln, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit. Und es werden vor ihm versammelt werden alle Völker, und er wird sie von einander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet; und wird die Schafe zu seiner Rechten, die Böcke aber zu seiner Linken stellen.

Also achten wir, dass es klar gesagt sei, dass ein jeglicher schon (der Fromme zum Leben, der Gottlose zum Tod) gerichtet und verurteilt sei, Joh.5, ohne allein, dass Christus solches Urteil ausspreche und einen jeden seinen Ort anweisen wird, wie aus seinen Worten klar wird: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, besitzet das Reich, das euch von Anfang bereitet ist. Denn ich bin hungrig, durstig, nackt, ein Gast, krank, gefangen gewesen, und ihr habt mir gedient. Zu den anderen aber: Gehet hin, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln von Anfang bereitet ist, denn ich bin euer notdürftig gewesen und ihr habt mir nicht gedient. Weil aber Daniel sagt, Dan.7: Das Gericht ward besetzt und die Bücher aufgetan, und Johannes, Offb.20, nach ihm bezeuget, dass die Toten gerichtet wurden nach der Schrift, die darinnen geschrieben stand, und empfingen nach ihren Werken, also glauben wir, dass zugleich alle unsere Worte und Werke, seien sie nun gut oder böse, vor GOTT und seinem Sohn einem jeglichen also behalten sind, als ob sie in ein Buch geschrieben wären, und dass GOTT alsdann einen jeglichen all sein Tun vorhalten und zeigen wird, wie auch Paulus sagt, 1.Kor.3: Der Tag des HERRN wird es alles offenbar machen, auf dass ein jeglicher wisse, warum er selig oder verdammt werde.

Weiter: Wir glauben an Jesus Christus, Seinen Sohn, unseren Herrn

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