Vorrede

Weil es vor Gott recht, gut und angenehm ist den Glauben zu bekennen; wie auch darin unsere Seligkeit begründet ist, wie Paulus dies in Röm.10:.. sagt: “So man von Herzen glaubt, so wird man fromm, so man aber auch mit dem Mund bekennt, so wird man selig.” So wollen auch wir in unserer Einfalt, unseren Glauben und das Zeugnis unseres Herzens und unserer ganzen Religion vortragen. Am meisten aber aus dem Grund, weil man soviel gegen die Wahrheit lästert, welches nicht ohne Folgen und Strafe bleiben wird. Auf das sich niemand (hier ist auch die Obrigkeit gemeint, welche durch andere aufgehetzt wurde und seine Hände gegen den Friedsamen im HERRN ausgestreckt und gelegt hat) weiter verschuldet und dem HERRN in seinen Augapfel greift. Wir wollen unseren Glauben, Lehre und Leben so genau wie möglich darlegen, wodurch jeder genügend sehen und erkennen soll, dass wir keine Parteiungen und Sekten bilden. Worin man uns als Ketzer und Verführer verlästert, welche von der Kirche Christi abgeschnitten sind. Sondern wir haben uns  zu ihr abgesondert und uns ihr vollkommen verpflichtet, um GOTT und Christus mit reinen, unbefleckten und unanstößigen Gewissen zu dienen.

Als erstes wollen wir uns die zwölf Hauptstücke des Bekenntnisses des christlichen Glaubens ansehen. Darin sind verschiedene Themen enthalten. Die Allmacht des Vaters; die Gerechtigkeit des Sohnes; die Begnadigung durch die Gabe des Heiligen Geistes; das die Gemeinde von Gott durch Christus angenommen und durch den Heiligen Geist gesammelt wird; was sie Gemeinde Christi und die Gemeinschaft der Heiligen ist. Hinzu kommen die Themen: Was der Glaube ist und woher dieser kommt; was wir von GOTT und der Abgötterei lehren; das GOTT den Menschen nach SEINEN Bildnis geschaffen hat und was GOTTES Bildnis ist; auch wie der Mensch dieses Bildnis verlassen hat und durch den Sündenfall in  den Tod geführt wurde. Wir wollen aber auch betrachten, was Sünde und Erbsünde ist, wie sie den Menschen schadet und ihn verdirbt. Danach wollen wir auch darüber berichten wie der Mensch GOTT und SEINE Gnade in Christus wieder finden kann; von der Reue und Buße; was aufrichtige Buße ist und wie der bußfertige Mensch in Christus wieder eingesetzt (eingepflanzt) wird. Auch wollen wir uns mit dem Evangelium Gottes; mit dem Alten Testament; dem Gesetz; dem Evangelium und Neuen Testament beschäftigen. Weitere Themen sind, die Kindstaufe; verschiedene Begründungen der Kindstaufe; der schriftgemäßen Taufe und der Kirche; wie man tauft und wer taufen soll; von der Wahl und den unterschiedlichen Ämtern in der Kirche. Danach wollen wir auch vom Missbrauch des Abendmahls reden und auch vom schriftgemäßen Gebrauch und wollen hierbei auch nicht die Gemeinschaft der Güter vergessen. Die Absonderung, über die Ehe, vom Ehebruch, von der Obrigkeit, vom Kriegsdienst und den damit verbundenen Steuern; von Schwerter und Kleider machen werden wir näher untersuchen. Wir wollen auch darüber etwas sagen, ob ein Christ vor Gericht rechten und als Richter sitzen kann. Hierzu gehört das Thema vom Schwören; Grüßen; Handbeilen und Umarmen. Auch vom Beten; Singen; Fasten; Feiern; vom Kaufmann; Wirt und Zutrinken. Zum Schluss wollen wir uns noch mit den Themen des Zusammenkommens; der Kinderzucht; vom Bann und Wiederaufnehmen; von Tracht; Wandel; Schmuck und Zier der Christen beschäftigen.

In allen bemühen wir aber ein unanstößiges Gewissen vor GOTT und den Menschen zu haben. Wir möchten gerne so viel wie möglich, wenn es nach uns ginge, alle Menschen, dahin bewegen, das ungöttliche Wesen zu verleugnen, um sich mit ganzen Herzen zu GOTT und SEINEN CHRISTUS umzukehren. GOTT der HERR möge das Wachstum schenken und den Ratschlag seiner Knechte zu seiner Ehre ausführen.

Wir bekennen nun, dass wir diese Dinge von keinem Menschen, sondern vom unseren HERRN im Himmel haben. (von welchem alle und gute Gaben herkommen) Darum geben wir auch IHM allein alle Ehre und sagen wenn jemand dagegen ankämpft und streitet, der streitet gegen die Gaben und gegen Gott selbst. Wir können nicht gegen die Wahrheit, sondern nur für die Wahrheit eintreten. An welcher wir, mit GOTTES Hilfe, bis an unser Ende festhalten wollen, zur Verherrlichung SEINES Namens.

AMEN.

Weiter: Wir bekennen Gott

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