Warum seid ihr nicht einfach Teil einer größeren Kirche?

Die Atwort auf diese Frage ist schmerzhaft und am besten mit einer Gegenfrage formuliert: Warum hat die Christenheit immer und immer wieder Gottes Wege verlassen?

Wir glauben, dass wir kein Recht haben, irgendetwas von der Offenbarung Gottes und dem Bauplan der Gemeinde zu verändern:

  • Mat 16,15-18 „Da spricht Jesus zu seinen Jüngern: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
    Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.“

Der Fels, den der Herr Jesus meinte, ist das Bekenntnis zu Jesus als Sohn Gottes. Darum sagte auch Petrus selbst in seinem Brief, dass alle Christen auf dem lebendigen Eckstein Christus aufgebaut werden (1.Petr 2,4-6). Wir halten es nicht nur für eine persönliche Anmaßung des Papstes, sich selbst zum Felsen erklärt zu haben, sondern es ist eine fatale Fälschung des Evangeliums, wenn man den Felsen Christus durch einen sündhaften Menschen ersetzt. Darum können wir nicht Teil der katholischen Kirche sein.

  • Eph 4,4-6 „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen.“

Die Kindertaufe war eine der frühesten Fehlentwicklungen (bereits um 200 n.Chr.), die eine zweite Taufe mit völlig anderer Bedeutung neben die biblische Glaubenstaufe einführte. Dazu haben wir eine Gegenüberstellung auf unserer Web-Seite. Die Kindertaufe verfälscht die Art und Weise, wie man Christ wird, bis zur Unkenntlichkeit. Darum können wir auch in keiner protestantischen Kirche sein, die Kinder tauft.

  • Jud 1,3: „Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, hielt ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, daß ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist.“

Der Glaube ist untrennbar mit dem Glaubensleben verbunden. Da unser Herr Jesus Gewaltfreiheit lehrte und das Schwören von Eiden verboten hat, müssen wir auch daran festhalten und können nicht Teil einer Gemeinde sein, die solch wichtige Dinge anders lehrt und sich damit über das Haupt der Gemeinde erhebt. In den meisten Gemeinden ist auch die Lehre und Praxis von der Absonderung von der Welt völlig verloren gegangen, sodass man in solchen Gemeinschaften mehr und mehr vom verwerflichen Lebensstil der Welt übernimmt.

  • Offb 2,4-5: „Aber ich habe gegen dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.  Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust!“

Es ist in der Heiligen Schrift mehrmals vorhergesagt, dass die Christen vom Weg Gottes abweichen. Doch nirgends heißt es, dass man sich damit abfinden und den abgewichenen Zustand als gottgewollt annehmen solle. Im Gegenteil: Wir sollen immer wieder zur ersten Liebe zurückkehren, und das bedeutet, die ersten Werke zu tun. Jede Kirche und Gemeinde, die nicht in allem dem entspricht, was der Herr und die Apostel der ersten Gemeinde hinterlassen haben, dass sie danach leben, muss reformiert werden. Davon sind wir nicht ausgenommen, denn auch bei uns gibt es Mängel. Wir haben aber den festen Entschluss gefasst, die von den Vätern begonnene Reformation zu bewahren und wo nötig zu vervollständigen.

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