Was kostet es, bei euch dabei zu sein?

Wir erheben keine Kirchensteuer und auch keine regelmäßige Kollekte. Je nach Bedarf wird zusammengelegt, was nötig ist (um jemandem zu helfen, etwas zu besorgen oder jemanden für einen Dienst zu entlohnen). Eine Hausgemeinde hat wenig eigene Kosten. Wir lehnen auch die Praxis vieler ab, das alttestamentliche Gesetz des Zehnten in das Neue Testament zu übertragen; die Liebe ist frei und nicht durch solche Gesetze zu binden (vgl 2.Kor 9,7 unten in der Liste).

ABER:

Die Nachfolge des Herr kostet alles – den irdischen Besitz und das zeitliche Leben. Die folgenden Worte sollen jeden von uns täglich herausfordern:

Lk 14,33: So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.

Mat 6,19-21 + 24: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. […] Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!

Mat 19,21-24: „Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach! Als aber der junge Mann das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher hat es schwer, in das Reich der Himmel hineinzukommen! Und wiederum sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt!“

Mat 8,34-38: „Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!  Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten. Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert? Oder was kann ein Mensch als Lösegeld für sein Leben geben? Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.“

Apg 4,32-35: „Und die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, daß etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam. Und mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen. Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte jedem aus, so wie jemand bedürftig war.“

2.Kor 8,13-15: „Nicht, damit andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern des Ausgleichs wegen: In der jetzigen Zeit soll euer Überfluß ihrem Mangel abhelfen, 14 damit auch ihr Überfluß eurem Mangel abhilft, so daß ein Ausgleich stattfindet, 15 wie geschrieben steht: »Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluß, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel«.“

2.Kor 9,6-7: „Das aber bedenkt: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!“

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