Wien – Stadt der Reformation

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Wien als Stadt der Reformation zu bezeichnen, mag überraschen. Doch als bedeutende Universitätsstadt der frühen Neuzeit, war Wien auch ein Ort, an dem neue Ideen heiß diskutiert wurden. Der Reformator der Schweiz, Ulrich Zwingli, studierte hier ebenso wie der spätere Täufer Konrad Grebel, der am 21. Januar 1525 in die Zürich die erste Glaubenstaufe durchführte.

Viele Details in Wien erinnern an die Reformationszeit. Etwa Gebäude, die aus dem 16. Jahrhundert stammen, der Hohe Markt an dem einst die Schranne stand, das Gerichtshaus, in dem auch über Täufer Urteile gefällt wurden. Das Haus in der Bäckerstraße mit dem Fresko von der Kuh, die Backgammon spielt – eine Allegorie auf dem Kampf um die Seelen der Wiener zwischen katholischem und protestantischem Glauben. Kaspar Tauber, ein Tuchhändler (und Herr der Tuchlauben) war 1524 der erste Märtyrer in Wien. Der Täuferreformator Balthasar Hubmaier wurde 1528 in Wien verbrannt.

Wer Interesse an einer Stadtführung zur Reformationsgeschichte in Wien hat, kann sich gerne bei uns melden: hausgemeinde [at] aon.at

 

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