Zusammenfassung des Evangeliums

Gott gab den ersten Menschen den Auftrag, sich zu vermehren und über die Erde zu herrschen (Gen 1:28).

Durch ihren Ungehorsam Gottes Gebot gegenüber (Gen 3) verloren sie jedoch die Herrlichkeit Gottes (Röm 3:23), wurden sterblich und der Knechtschaft des Verführers unterworfen (Heb 2:14-15); mit ihnen verfiel die ganze Schöpfung der Vergänglichkeit (Röm 8:20).

Seither sind alle sterblich (Röm 5:12), werden jedoch durch ihre eigene Sünde vor Gott verantwortlich und nach dem Tod nach ihren eigenen Werken beurteilt werden (2.Kor 5:10) und nicht automatisch aufgrund Adams Sünde verdammt (Röm 5:13-14).

Die Menschheitsgeschichte ist ein Kampf zwischen den Söhnen der Schlange und denen der Frau (Gen 3:15), zwischen Menschen, die Gott suchen und ehren wollen, und jenen, die aktiv in der Rebellion verharren.

Gott sucht jene, die Ihn suchen (Apg 10:4) und rechnet deren Glauben zu ihrem Bemühen um Gerechtigkeit (Hab 2:4).

Seinen Plan, die Herrschaft über die Erde Menschen anzuvertrauen, die Ihm treu sind, verfolgt Gott in verborgener Weisheit vor den Augen Seiner Feinde (1.Kor 2:6-8).

Er erwählte in Abraham ein Volk, in das alle eingeschlossen werden sollten, welche an den besonderen Nachkommen Abrahams, den Herrn Jesus Christus glauben sollten.

Dieses Volk nahm zuerst im Volk Israel Gestalt an, in dem Gott begann, Sein Königreich auf Erden aufzurichten.

Die irdische Königswürde übertrug Er David und seinem Haus auf ewig – auch dieses Versprechen erfüllt sich in Christus, der deshalb als Sohn Abrahams und Sohn Davids vorgestellt wird (Mat 1:1).

Dieser Königssohn kam in Knechtsgestalt (Phil 2:5-11), um Sein Volk aus der Gefangenschaft in der Finsternis des Todesschattens (Mat 4:16) und der Sünde freizukaufen (Kol 1:12-13).

Am Kreuz übergab Er sich der Gewalt Satans (Joh 14:30), durch Seine Auferstehung aus den Toten triumphierte Er über die Mächte der Finsternis (Kol 2:15) und brachte Sein Blut als Sühnopfer in den himmlischen Tempel (Heb 9:12).

Er setzte sich zur Rechten Gottes und trat die Herrschaft in der Weise Melchisedeks an (Ps 110:1-4).

So führte Er die „Gefangenschaft gefangen“ (Eph 4:8) und erwarb sich aus den Heiligen des Alten Bundes und allen, die Er in diesem Zeitalter durch das Evangelium des Königreichs hinzuruft, ein „Volk des Eigentums“ (Tit 2:14).

Christen ehren Christus als König in einer Welt, die noch in Feindschaft gegen Gott verharrt (Phil 2:11-16), weshalb sie mit Christus verfolgt werden und leiden (Apg 14:22) und auch keine Gemeinschaft mit der Welt haben können (2.Kor 6:14-18).

Die Gemeinde ist Gottes Herold, um Sein Königreich allen Völkern zu predigen, ehe das Ende kommt (Mat 24:14).

Wer sich von seinen Sünden lossagt und Jesus Treue gelobt, dem werden in der Taufe die Sünden vergeben und er bekommt durch den Heiligen Geist eine Vorauszahlung der Neuen Schöpfung (Eph 1:13-14), welche ihn ermächtigt, die durch die Sünde gefallene Natur zu überwinden (Röm 8:13) und ein heiliges Leben zu führen, um Gott sehen zu können (Heb 12:14).

Mit der Wiederkunft des Königs wird die Sehnsucht der Schöpfung erfüllt (Röm 8:19-21), indem in einer Neuen Schöpfung (Offb 21:1) alle Dinge wiederhergestellt werden (Apg 3:21). Nach dem Maß unserer Frucht werden wir Anteil an Seiner Herrschaft erhalten (Luk 19:12-27). Wer nicht im Buch des Lebens geschrieben steht, wird in einen Feuersee geworfen (Offb 20:15), wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (Jes 66:24).

 

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